Ein gesundes neues Jahr wünsche ich euch allen!
Jetzt schreibe ich schon wider Erwarten ein Jahr lang Glückblicke und habe ein Problem mit dem Zählen. Eigentlich blicke ich ja mehr auf eine Woche des letzten Jahres zurück, aber es ist ja schon Januar. Und unendlich zählen mag ich auch nicht. Also höre ich mit der 49 auf und fange gleichzeitig mit der 1-17 an. Damit habe ich auch gleich den ersten Glückblick für 2017.
Der leckere Käse vom Weihnachtsfestschmaus hatte teilweise wieder seinen Weg in meinen Kühlschrank gefunden. Die Avocado und das Ei musste auch dringend verspeist werden. Reste-Essen kann sehr lecker sein!
Im Erzgebirge war ich dieses Jahr auch wieder. Und es ist wirklich so schön beleuchtet! Dabei war ich noch nicht mal in Seiffen oder so... Ich hatte schon befürchtet, dass ich die Beleuchtung in meiner Oberlausitz-ich-vermisse-Weihachten-im-Erzgebirge-Sehnsucht verklärt hatte. Aber fairerweise gebe ich zu, dass es hier mehr Herrnhuter Sterne gibt. Im Erzgebirge habe ich mir mal wieder den Weihnachtsberg angesehen. Mein absolutes Highlight: Die Auferstehung - im 30s Rhythmus kommt die Figur aus dem Berg und sinkt wieder ab :D
Es gab auch noch eine Weihnachtsausstellung mit einer Sammlung von Adventskalendern. Der hier gefällt mir ja besonders. Den Maulwurf liebe ich ja!
Das sieht man auch an diesem Bild - wer findet den Fehler? Zu meinem Glück konnte ich das von fitzliesels Mama geborgte Gefährt trotzdem nach Hause bringen. Etwas wackelig im Schloss, aber das Auto fuhr.
Einen neuen Fahrradkorb habe ich mir auch gegönnt. Der andere bestand mittlerweile mehr aus Kabelbindern, als aus Draht und auch das hielt nicht mehr. Deswegen diesmal ein Korb aus Korb - sonst hieße es wohl nicht Korb... Voller Eifer habe ich auch noch ein bissl Stoffrest zurechtgenäht. Es sieht zwar jetzt aus wie ein Hundekorb, aber ich habe vor keine Lebewesen damit zu transportieren.
In der Zeit bin ich noch zum weiteren Fitzen gekommen. Ein paar Gläser haben endlich eine Beschriftung erhalten, damit ich nicht ständig alle aus dem Schrank heben muss.
Außerdem habe ich die gesammelten Kronkorken endlich verwendet. Da ich schönen neuen Schmuck zu Weihnachten bekommen habe, brauchte ich für meine Pantographenkonstruktion mehr Knöpfe. Also habe ich fix zwei Kronkorken zusammengeklebt, das ganze mit weißer Kreidefarbe bestrichen und dann ein wenig darauf gekritzelt.
Dann habe ich die Schmuckstücke noch an den Pantographen geschraubt und fertig. Das Schönste ist, dass ich für diese Variante kein Geld ausgeben musste und sie meinem Zweck doch ganz gut dient, wie man sieht.
Zu Silvester war ich dieses Jahr wieder zu Hause und habe den Ausblick vom gewärmten Bad aus genossen. Ein Panoramablick mit tausenden Raketen war es wieder. Besonders gut gefiel mir auch das Essen vorher. Ich hatte mal wieder den Pizzastein angeworfen und so war es auch ein kulinarisches Ereignis. Kann ich euch nur empfehlen.
So, jetzt bade ich noch ausführlich. Morgen wird gearbeitet, aber heute entspanne ich erstmal noch fein.
bis bald
die fitzliese
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Sonntag, 1. Januar 2017
Donnerstag, 14. Januar 2016
Feine Freuden
Nach einem intensiven Arbeitstag fischte ich gestern ein lang ersehntes Päckchen aus meinem Briefkasten. Da war gleich aller Stress vergessen und ich voller Bastelvorfreude, denn:
Vor kurzem bin ich auf etwas ganz Feines gestoßen: Cabochon-Ohrringe. Die sind jetzt nicht neu, aber man kann sich das Material dafür im Internet bestellen und selbst welche machen. Das war mir persönlich neu. Cabochon ist wohl französisch und bezeichnet die runde, unfacettierte Schleifform des Glassteins, den man auf die Ohrringe setzt:
Soviel zur Vorgeschichte, hier nun der Inhalt meines Päckchens. Da wären zum einen die Cabochons - die in der Hand zu halten ist fast so schön wie Murmeln oder Linsen oder trockene Erbsen, etc. :D
Dazu gibt es dann noch die Rohlinge für die Ohrringe. Klar, man könnte auch Ketten machen, aber ich wollte eben Ohrringe.
Ich habe mir extra kleine bestellt, weil meine Ohren so klein sind und ich auch zierliche Dinge lieber habe, als gar so grobe. Hier also mal noch fix ein Bild mit Lineal für eure Orientierung.
Gestern hab ich dann auch gleich losgelegt und mir ein paar Motive extra klein ausgedruckt und losgeklebt. Das war nur so mittel-erfolgreich. Mein Klebstift eignete sich logischerweise nur bedingt und der Alleskleber hat mir mit seinem tollen Lösungsmittel das Bild gleich mit aufgelöst. Meine Lösung (welch elegantes Wortspiel..): Ich habe die neuen Motive einfach mit Klebeband überklebt und somit geschützt. Das Ganze glänzt dann auch gleich viel schöner.
Als nächstes klebt man dann die Cabochons auf das Motiv. Am besten zuerst ohne die Motive ausgeschnitten zu haben, dann hat übriger Klebstoff auch Platz und matscht nicht den Tisch voll. Außerdem müsste ich dann die Motive nichtmal kreisförmig drucken, merke ich gerade...
Der nächste Schritt ist der schwierigste, denn nun müsst ihr warten, bis der Leim getrocknet ist. Bei meinem Leim muss ich immer mal nachdrücken um zu vermeiden, dass sich dabei Luftbläschen bilden.
Der Rest ist dann eigentlich ganz leicht. Die beklebten Cabochons schneidet man jetzt möglichst rund und nah am Motiv.
Das geht am besten mit einer Nagelschere und dann könnt ihr die Steine in die Rohlinge kleben. Dann wieder etwas Geduld und die Ohrringe sind fertig. Jippie!
In meinem Päcken waren ziemlich viele Rohlinge. Dann kann ich mich demnächst also ordentlich austoben. So was Feines! Schön wären ja auch getrocknete Blumen oder ganz dünn geschnittenes Holz/Äste oder einfach Glitzerkleber? Na ja, letzteres würde ich dann wohl an Kinder verschenken.
Vielleicht macht euch die Idee ja auch so viel Freude wie mir oder inspiriert euch zu neuen Basteltaten.
Bis bald, die Fitzliese
Vor kurzem bin ich auf etwas ganz Feines gestoßen: Cabochon-Ohrringe. Die sind jetzt nicht neu, aber man kann sich das Material dafür im Internet bestellen und selbst welche machen. Das war mir persönlich neu. Cabochon ist wohl französisch und bezeichnet die runde, unfacettierte Schleifform des Glassteins, den man auf die Ohrringe setzt:
Soviel zur Vorgeschichte, hier nun der Inhalt meines Päckchens. Da wären zum einen die Cabochons - die in der Hand zu halten ist fast so schön wie Murmeln oder Linsen oder trockene Erbsen, etc. :D
Dazu gibt es dann noch die Rohlinge für die Ohrringe. Klar, man könnte auch Ketten machen, aber ich wollte eben Ohrringe.
Ich habe mir extra kleine bestellt, weil meine Ohren so klein sind und ich auch zierliche Dinge lieber habe, als gar so grobe. Hier also mal noch fix ein Bild mit Lineal für eure Orientierung.
Gestern hab ich dann auch gleich losgelegt und mir ein paar Motive extra klein ausgedruckt und losgeklebt. Das war nur so mittel-erfolgreich. Mein Klebstift eignete sich logischerweise nur bedingt und der Alleskleber hat mir mit seinem tollen Lösungsmittel das Bild gleich mit aufgelöst. Meine Lösung (welch elegantes Wortspiel..): Ich habe die neuen Motive einfach mit Klebeband überklebt und somit geschützt. Das Ganze glänzt dann auch gleich viel schöner.
Als nächstes klebt man dann die Cabochons auf das Motiv. Am besten zuerst ohne die Motive ausgeschnitten zu haben, dann hat übriger Klebstoff auch Platz und matscht nicht den Tisch voll. Außerdem müsste ich dann die Motive nichtmal kreisförmig drucken, merke ich gerade...
Der nächste Schritt ist der schwierigste, denn nun müsst ihr warten, bis der Leim getrocknet ist. Bei meinem Leim muss ich immer mal nachdrücken um zu vermeiden, dass sich dabei Luftbläschen bilden.
Der Rest ist dann eigentlich ganz leicht. Die beklebten Cabochons schneidet man jetzt möglichst rund und nah am Motiv.
Das geht am besten mit einer Nagelschere und dann könnt ihr die Steine in die Rohlinge kleben. Dann wieder etwas Geduld und die Ohrringe sind fertig. Jippie!
In meinem Päcken waren ziemlich viele Rohlinge. Dann kann ich mich demnächst also ordentlich austoben. So was Feines! Schön wären ja auch getrocknete Blumen oder ganz dünn geschnittenes Holz/Äste oder einfach Glitzerkleber? Na ja, letzteres würde ich dann wohl an Kinder verschenken.
Bis bald, die Fitzliese
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