Sonntag, 31. Juli 2016

Wochenglückblick (28)

Spät, aber doch...

Meine Besuchstournee ging weiter und ich habe die Zeit sehr genossen. Mal in der Sonne und mal beim intensivsten Siedler spielen mit Oma und Opa. In Leipzig war es dann auch zwei Tage lang schön - zumindest mit all den lieben Menschen. Das Wetter am Dienstag war eher nass - so dolle hatte es in Schottland auch nur einmal geregnet. Womit wir wieder beim Thema wären: kaum zu Hause angekommen, habe ich mich auf mein Fotoalbum gestürzt und bin erst nach 2 Tagen wieder aufgetaucht. Aber es hat sich gelohnt!


Jaja, ich stehe ganz leicht auf Punkte und am liebsten auf rotem Hintergrund.


Samstag war ich dann im Isergebirge mal wieder richtig wandern - weil ich das ja so lange nicht mehr gemacht habe. :D Vielen Dank an fitzliesels Mama mit Mann. War sehr schön!


Nachdem es mit der Gondel hoch ging (man muss es ja auch nicht übertreiben mit dem sportlichen Ehrgeiz), ging es zu einer Hütte mitten auf der Isergebirgswiese. Rustikal schick ausgestattet, denn es gibt nur Generatorstrom, gab es Mittagessen.



Und auch später haben wir nicht hungern müssen. Fast überall luden links und rechts des Weges Heidelbeeren zum Vernaschen ein. Das blieb nicht ohne Folgen:



So kann die Woche erstmal enden, hurra. Vielleicht bekomme ich ja so blaues Blut!

Freitag, 22. Juli 2016

Wochenglückblick (27)

Eine neue Woche ging ins Land und ich bin auf Besuchstournee. Sehr schön ein paar bekannte Gesichter nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Eigentlich wollte ich am Foto Album der Wanderung arbeiten, aber die Fotos mäanderten zu lange in der Produktion herum und jetzt bin ich erstmal unterwegs. Stattdessen gibt es schöne Momente mit den Minigeschwistern.

Diese Woche warte ich allgemein auf viele Dinge. Eins ist aber schon angekommen. Mein neues Telefon: ein Fairphone 2. In der Hoffnung, dass diese Anschaffung lange hält und keine Kinder in irgendwelchen Minen dafür schuften mussten, habe ich es erstanden. Mehr Infos gibt es bei fairphone selbst, ich finde die Idee super! Auf die SIM-Karte warte ich übrigens noch ;-)

Beim Blutspenden war ich auch mal wieder. Das macht man ja eigentlich aus purem Altruismus. Diesmal gab es aber eine Powerbank als Geschenk, damit die Spender wieder Energie bekommen. Ich möchte ja nicht bezahlt werden, aber über die Anerkennung habe ich mich doch gefreut. Und schaut euch das tolle Design an!

Am Basteln bin ich diese Woche auch. Hier sind zwei Prototypen für einen Geburtstagskalender. Unter jeden Monat hängt man dann den Namen. Zu Hause gibts schon eine Papierversion. Das hier ist dann ein bisschen robuster, hoffe ich. Eine gute Woche euch allen! die fitzliese

Sonntag, 17. Juli 2016

Wochenglückblick (26)

Yay, ich bin gut wieder in Deutschland angekommen. Die Ängste ob des Wetters haben sich nicht bestätigt - es war erstmal schottisch nass. Aber das war gut für meine Pflänzchen und ich konnte die Hitze aus der Wohnung lassen.

Die Mitläuferin habe ich am Mittwoch mit einem leckeren Cheesecake verabschiedet - schnief - ich werde die Wanderzeit wirklich vermissen. Immerhin habe ich schon die Fotos bestellt zum Album basteln.



Da ich vom Wandern noch nicht genug hatte, habe ich fitzliesels Schwester ins Gebirge zur Wanderung geschleppt. Sehr befreiend so ohne großen Rucksack. Unterwegs gab es sogar Süßigkeiten zum Mitnehmen. Heidelbeeren sind schon was feines!


In Glasgow habe ich mich auch mal wieder mit ordentlicher englischer Lektüre versorgt. In der Hängematte ließ ich gestern also bei Mondenschein und mit Stirnlampe den Tag ausklingen. Vorher waren fitzliesels Bruder, Schwägerin & x vorbeigekommen und wir waren baden und mal wieder im Kino.


Ein wenig Zeit zum fitzen habe ich auch gefunden und konnte den großen Rucksack mit Aufnähern schmücken. Jetzt kann es jeder sehen, dass ich den WHWgelaufen bin. Mein ganzer Stolz also.


Fitzliesels Schwester hat mir eine besondere Freude gemacht und beim Einkaufen an meinen Ich-möchte-kein-Plastik-mehr-haben-Fimmel gedacht. Sie hat mir ein Glas zur Aufbewahrung mitgebracht. Wenn sie das nächste Mal vorbei kommt, mache ich auch heiße Schokolade und dann kann sie die Marshmallows dazu werfen. Sehr lecker!


Eine gute Woche euch!

die fitzliese

PS:

Habe gemerkt, dass nur registrierte Nutzer kommentieren konnten. Das habe ich jetzt geändert. Über Kommentare freue ich mich nämlich jederzeit :D

Wochenglückblick (26)

Yay, ich bin gut wieder in Deutschland angekommen. Die Ängste ob des Wetters haben sich nicht bestätigt - es war erstmal schottisch nass. Aber das war gut für meine Pflänzchen und ich konnte die Hitze aus der Wohnung lassen.

Die Mitläuferin habe ich am Mittwoch mit einem leckeren Cheesecake verabschiedet - schnief - ich werde die Wanderzeit wirklich vermissen. Immerhin habe ich schon die Fotos bestellt zum Album basteln.



Da ich vom Wandern noch nicht genug hatte, habe ich fitzliesels Schwester ins Gebirge zur Wanderung geschleppt. Sehr befreiend so ohne großen Rucksack. Unterwegs gab es sogar Süßigkeiten zum Mitnehmen. Heidelbeeren sind schon was feines!



In Glasgow habe ich mich auch mal wieder mit ordentlicher englischer Lektüre versorgt. In der Hängematte ließ ich gestern also bei Mondenschein und mit Stirnlampe den Tag ausklingen. Vorher waren fitzliesels Bruder, Schwägerin & x vorbeigekommen und wir waren baden und mal wieder im Kino.


Ein wenig Zeit zum fitzen habe ich auch gefunden und konnte den großen Rucksack mit Aufnähern schmücken. Jetzt kann es jeder sehen, dass ich den WHWgelaufen bin. Mein ganzer Stolz also.


Fitzliesels Schwester hat mir eine besondere Freude gemacht und beim Einkaufen an meinen Ich-möchte-kein-Plastik-mehr-haben-Fimmel gedacht. Sie hat mir ein Glas zur Aufbewahrung mitgebracht. Wenn sie das nächste Mal vorbei kommt, mache ich auch heiße Schokolade und dann kann sie die Marshmallows dazu werfen. Sehr lecker!



Eine gute Woche euch!

die fitzliese

Dienstag, 12. Juli 2016

Tag 12: Fort William - Glasgow

Einen Teil der Wahrheit habe ich euch verheimlicht: wir waren im Hostel noch gar nicht am offiziellen Ende des WHW angekommen. Da aber der Weg vielleicht noch nicht fertig war, wir es aber sehr wohl nach der Tour von Kinlochleven waren, haben wir uns den feierlichen Rest für heute aufgehoben.

Die Wanderung in die Stadt war komisch, denn in Fort William gab es so unglaublich viele Autos und sogar mehrspurige Straßen. Die vielen Menschen und Ampeln überforderten uns schon ein wenig. Wir retteten uns in die Info um nach dem Abfahrtsort des Busses zu fragen. Da gab es schon wieder so viele Menschen und vor allem trug keiner so große Rucksäcke wie wir...

Bevor der Bus fuhr, haben wir uns noch mit ein paar Erinnerungsstücken versorgt und die Rucksäcke beim offiziellen Ende - der Statue vom Mann mit den schmerzenden Füßen - abgestellt. Jetzt waren wir offiziell am Ende (Zweideutigkeit ist hier beabsichtigt).

Als der Bus losfuhr, dachte ich erst so: "Wooooooh, nicht so schnell. Ich kann das ja gar nicht verarbeiten!" Zum "Glück" fuhren wir im Berufsverkehr erstmal ein bisschen stop and go und ich hatte Zeit mich wieder an die Geschwindigkeit zu gewöhnen. Nach fast zwei Wochen zu Fuß ist das schon ein merklicher Unterschied, das hätte ich nicht gedacht. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte ich gleich in einen Flieger gemusst!

Den Abend lassen wir in Glasgow ausklingen, lesen uns unser Urlaubsbuch zu Ende vor und bereiten uns mental auf die Heimreise vor. Ich habe persönlich große Angst vor der Hitze in Deutschland!

die fitzliese und Mitläuferin

Montag, 11. Juli 2016

Tag 11: Ben Nevis

1344 m ü NN misst er, der größte Berg des Vereinigten Königreichs, an dessen Fuße wir gestern wild träumten. Unser Hostel liegt fast auf Höhe des Meeresspiegels, also hatten wir uns bis zum Gipfel viel vorgenommen. Zu den 4500 Höhenmetern vom WHW kamen also noch die des Ben Nevis hinzu. Da können wir von Glück reden, dass der Krater des ehemaligen Vulkans zusammengebrochen ist, sonst läge der Gipfel heute weitere 600 m höher!!

Direkt hinterm Hostel geht ein steiler Pfad zum eigentlichen Aufstieg des Ben Nevis. Gut aufgewärmt trafen wir nach einer halben Stunde auf den offiziellen Weg - einen ehemaligen Ponysteig. Ich habe keine Ahnung, wie ein Pony die manchmal hüfthohen Stufen überwinden sollte; wahrscheinlich handelt es sich um die seltene Art der vollgefederten, schottischen Bergponys.?

Auf halbem Weg kommt man an ein Plateau, dort gibt es auch einen See und einen Weg, der die gefährlichere Nordseite wieder hinunter führt. Mittlerweile waren wir aber so in der Wolke, dass ich weder das eine noch das andere wahrnahm. Nach über einer weiteren Stunde voller Haarnadelkurven auf Schotter im Nebel und Regen erreichten wir... Schnee! Das hellte irgendwie die Stimmung wieder auf.

Ganz oben angenommen, waren wir patschnass, aber zufrieden. Zum Glück konnte man die Ruinen der ehemaligen Wetterstation auf dem Gipfel ansehen. Denn mehr konnte man nicht sehen. Die Wetterstation da oben ist nur eine Kuriosität. Eines der ersten Modelle von Ford wurde auch den Gipfel hochgefahren und sogar heil wieder herunter gebracht. Zurück ging es den gleichen Weg, die Schemen der anderen Wanderer dienten zur Orientierung.

Auf halber Höhe entdeckten wir dann doch den See und den anderen Pfad, die Wolke hatte sich etwas gehoben. Bis über den Gipfel tut sie das übrigens immer nur an zehn Tagen im Jahr. Darauf lohnt es sich also nur bedingt zu warten. Na, wir waren jetzt jedenfalls oben und sind ganz glücklich!  War auch mit Wolke ein Erlebnis.

Morgen gehts nach Glasgow und dann ist die Fahrt zu Ende, schade (meine Füße sind da anderer Meinung)

die fitzliese und Mitläuferin

Sonntag, 10. Juli 2016

Tag 10: Kinlochleven - Fort William

Es ist vollbracht! Wir haben es tatsächlich geschafft. Meine Füße haben mich zwischendurch am Erfolg unserer Expedition zweifeln lassen. Aber ein bisschen singen hat dann doch geholfen.

Wie leider befürchtet, regnete es sich heute so richtig fest. Im Nieselregen ging es von Kinlochleven wieder steil bergauf, so dass ich auch in meinen Regensachen zu schwimmen drohte. Nach Überwindung des Passes war mir auch nicht immer klar, ob ich auf einem Weg laufe, der unter Wasser steht oder ob es eigentlich ein Fluss ist, denn ich nur als Weg zweckentfremde.

Die Mitläuferin hat das mit dem Wasser heute auch genauer wissen wollen und ihre Ausrüstung - zumindest Schuhe und Hosen - auf ihre Wasserfestigkeit getestet. Ergebnis: Gummistiefel oder Boot wären optimaler gewesen. Zum Glück ist nix schlimmes passiert, nasse Socken kann man trocknen.

Dank schmerzender Füße war ich heute kaum willens zu halten und wir haben heute viele Wanderer überholt. Die meisten sind ja nur mit kleinen Tagesrucksäcken unterwegs und lassen sich das große Gepäck fahren. Wir waren tapfer und heute sogar mit Gepäck schneller, jetzt sind wir wohl im Rhythmus!

Kaum zu glauben, dass die 154 km geschafft sein sollen... Nach einer ausgiebigen Dusche gönnen wir uns noch ein leckeres Essen und dann wird der Tag wohl still zu Ende gehen. Mit ein bisschen Glück sehen wir morgen auch etwas vom Ben Nevis. Unser Hostel liegt genau am Wanderweg, das sind schon einmal gute Voraussetzungen. Das Bild zeigt das erste Plateau ungefähr auf halber Höhe :-)

die fitzliese und Mitläuferin

PS:

Die Mitläuferin lässt ausrichten:

Ich danke meiner Familie, meinem Produzenten, dem Regisseur und natürlich meiner Stylistin.

(Ich glaube, sie meinte: liebe Grüße an die Familie)